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Bullet Journal für Einsteiger

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal (Bujo) ist ein Jahresplaner, aber doch so viel mehr. In einem Bujo lässt sich einfach alles kombinieren. Man kann ein Tagebuch integrieren, To-Do-Listen, einen Geburtstagskalender, Wunschlisten, eine Bücherliste, einen Serien-Tracker, die Packliste für den nächsten Urlaub, die Planung für den nächsten Urlaub und vieles vieles mehr. Es gibt keine Grenzen.

Warum ein Bujo führen?

Keine Zettelwirtschaft mehr, alles in einem. Es gibt nur noch dieses eine Buch indem ich alles, was mir wichtig ist, festhalte. Ich halte Erinnerungen an tolle Tage fest und gleichzeitig habe ich einen Überblick über anstehende Ereignisse. Ziele die ich mir setzte, geraten nicht in Vergessenheit und der Fortschritt wird regelmäßig festgehalten. Zudem kann man sich kreativ so richtig austoben. Ich nutze jede Gelegenheit Stempel zu benutzen und die Motive auszumalen. Natürlich kann man aber auch noch kreativer sein und eigene Motive zeichnen...wie gesagt es gibt keine Grenzen.

Was braucht man für ein Bujo?

Im Grunde nur ein Notizbuch und einen Stift. =) Viel, viel schöner wird das Ganze aber, wenn man noch ein paar schöne Brushpens in unterschiedlichen Farben, Stempel mit verschiedenen Motiven, Aufkleber, Textmarker und andere Hilfsmittel wie Lineal und Schablonen benutzt. Es gibt so vieles was ein Bujo noch schöner machen kann.

Damit die Auswahl nicht so schwer fällt, hier eine Liste mit den wichtigsten Materialien:

Notizbuch

  • statt des klassisch liniert oder kariertem, rate ich zu der dotted Version
  • Vorteil: die Punkte geben eine gute Orientierung für Textzeilen und sind dennoch sehr dezent

Fineliner (schwarz)

  • Hier sollte man einen wählen, der auf dem Papier nicht zu stark durchdrückt und mit dem man gut schreiben kann
  • Er sollte möglichst wasserfest sein, damit die Farben beim ausmalen selbstgezeichneter Motive nicht verlaufen
  • Mein Favorit ist der Micron 0,4

Lineal

  • Hilft dabei schöne gerade Linien zu ziehen
  • Ich empfehle das Journaling Tool von We R Memory Keepers, damit kann man außerdem tolle Moodtracker erstellen und es als Schablone für To-Do-Listen nutzen (um nur ein paar der wichtigsten Funktionen zu nennen)

 

 

Brushpens

  • Eignen sich zum colorieren und auch zum schreiben
  • Ich biete in meinem Shop die Dual Brushpens von Distress an, diese haben zwei Spitzen eine Pinselspitze zum Ausmalen oder fürs Handlettering und eine Fineliner Spitze zum Schreiben oder für Konturen von selbstgezeichneten Motiven

In meinem Shop biete ich ein Starterset an, indem alles das und noch einiges mehr enthalten ist. Du kannst aber auch die einzelnen Artikel bei mir kaufen.

 


Und so geht’s los!

 

 

1.    Schritt:

Reserviere die ersten Seiten für deinen Index (4 Seiten sollten reichen).

Der Index hilft dir später schnell die richtige Seite wiederzufinden.

Wenn du möchtest kannst du jetzt schon „Index“ als Überschrift gestalten.


2.     Schritt:

Lege einen Code fest.

Der Code ist eine Art Legende für die Symbole die du in deinem Bujo nutzen möchtest. Natürlich kannst du diese auch jederzeit um weitere Zeichen ergänzen.

Plane ruhig eine Doppelseite für den Code ein.

Überlege dir als erstes, welche Symbole du für „Aufgaben“, „Termine“ und „Notizen“ festlegen willst.

Dann such dir aus, wie du festhalten willst, wenn eine Aufgabe oder ein Termin verschoben bzw. abgesagt/gelöscht wird.

Jetzt kannst du wieder eine schöne Überschrift für den „Code“ erstellen und darunter eine Legende mit den Symbolen festlegen.

Hier ein Foto für ein Beispiel.

Je nachdem auf welcher Seite du dich befindest, schreibe die Seitenzahl in die rechte oder linke untere Ecke.

Vielleicht hat dein Notizbuch auch schon vorgegebene Seitenzahlen, dann kannst du dir den Schritt sparen und die vorhandene Seitenzahl in deinen Index übertragen. (siehe nächster Schritt)


3.     Schritt:

Da du mit dem Code nun deine erste „richtige“ Seite angelegt hast, kannst du diese im Index notieren.

Gehe also zurück auf die erste Seite.

Lege gedankliche eine kleine Tabelle mit zwei Spalten unter deiner Überschrift „Index“ an.

Schreibe ganz links am Seitenrand die Seitenzahl von deinem Code und mit etwas Abstand weiter rechts „Code“  (lass soviel Platz zwischen Zahl und der Beschreibung das du später auch dreistellige Seitenzahlen zum Beispiel 100-120 notieren kannst und somit auch inhaltlich mehrere Seiten zusammenfassen kannst.)


4.     Schritt:

Nach der Seite mit dem Code kommt das Deckblatt für das Jahr.

Hier kannst du dich jetzt kreativ austoben. Du kannst es ganz schlicht halten (nur die Zahl „2019“ in Schwarz und weiter geht’s) oder du lässt deiner Kreativität freien Lauf (du kannst die Zahl über eine ganze Doppelseite zeichnen oder nur auf einer und diese dann verzieren, mit Blumen umranken, bunt ausmalen oder oder oder...tob dich aus! =) )

Wie es nach dem Deckblatt weiter geht liegt an dir.

Hier ein paar Bilder mit weiteren Ideen

·       Jahresüberblick mit den wichtigsten Terminen

·       Geburtstagskalender


5.     Schritt:

Nachdem du festgelegt hast, wie du deinen Jahresüberblick gestaltest kommt der Monat. Auch hier finde ich ein Deckblatt mit dem Monat in Schönschrift immer sehr ansprechend.


6.     Schritt:

Nach dem Monat geht es mit der Woche und dann mit den einzelnen Tagen weiter. Damit du immer genug Platz für deine Texte, Listen etc. hast empfehle ich dir immer nur bis zum aktuellen Tag oder für den aktuellen Monat vorzuplanen. So kannst du auch den nächsten Monat wieder anders gestalten. Vielleicht hat dir ja irgendwas im letzten Monat nicht so gut gefallen oder du möchtest jeden Monat etwas anders gestalten.


 Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag einen guten ersten Einblick verschaffen und euch den Start mit euerm ersten Bujo erleichtern.

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